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Die PreisträgerInnen 2007
Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V., Rosengarten-Ehestorf
Kategorie:
Kultur/Soziales
Vertreter:
Konrad Leonhardt
Gisela Wiese
Heiner Schönecke
Irmtraud Viertel
Übergabe:
Dr. Robert Pohlhausen
Preisträger:
Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V., Rosengarten-Ehestorf
Kurzbeschreibung:
Im Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V. engagiert sich seit der Gründung eine stetig wachsende Zahl an Vereinsmitgliedern. Seit fast 20 Jahren gestalten Menschen mit und ohne Behinderung den Arbeitsalltag des Freilichtmuseums am Kiekeberg Hand in Hand – ein Erfolgskonzept, das ab 1992 auch der Ökologiehof Wennerstorf – eine durch den Förderverein betriebene Außenstelle des Museums – übernahm. Derzeit sind 12 Menschen mit Behinderung im musealen und ökologischlandwirtschaftlichen Bereich auf dem Hof tätig. Der Bau eines Behindertenwohnheims in Wennerstorf, dessen Realisierung sich der Förderverein seit 2001 zum Ziel gesetzt hat, ergänzt dessen außerordentliches Engagement um ein weiteres Projekt.
Ziele und Zielgruppe:
Das Wohnheim soll zu allererst den Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung durch das
gemeinschaftliche Wohnkonzept ein nahezu selbstständiges Leben ermöglichen. Ähnlich der SOSKinderdörfer
werden zwei Gruppen mit jeweils sechs Personen und einem Elternpaar in einem familienähnlichen
Verbund zusammenleben. Darüber hinaus soll betroffenen Eltern, die die zukünftige Betreuung ihrer
erwachsenen Kinder beispielsweise aus Altersgründen sicherstellen möchten, eine adäquate Alternative
zum Elternhaus geboten werden, die das Wohnheim mit seiner familiären Struktur, seinen qualifizierten Pflegewie
Betreuungskräften, einer adäquaten medizinischen Versorgung durch einen festen Hausarzt und einem vielseitigen
Freizeitangebot bietet. Auch steht den Bewohnerinnen und Bewohnern ein regelmäßiger Fahrdienst nach Buchholz und
Hollenstedt zur Verfügung.
Startzeitpunkt: Herbst 2007 (Baubeginn)
Anzahl der Engagierten: 200
Koordinationspartner: Lebenshilfe Lüneburg-Tostedt (als Berater)
Finanzierung: Aus Mitgliederbeiträgen und Veranstaltungseinnahmen, durch
Spendensammelaktionen Förderzusagen des Landkreises Harburg und des Landes Niedersachsen liegen bereits vor.
Die Betriebsführung des Wohnheimes wird nach Anschluss der Bauarbeiten an die Museumsstiftung übergeben.
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